Impressionen
Klassenfahrten
Unterrichtsprojekte
Nudelbrücke
Nudelbrücke
Modellbauwettbewerb der 10. Bauzeichner-Klassen:
„Bau einer Nudelbrücke“
Aufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler der 10. Bauzeichner-Klassen konstruierten im Schuljahr 23/24 im Rahmen des Modellbau-Unterrichtes in Kleingruppen ein Nudeltragwerk.
Laut Vorgabe musste die „Brücke“ eine Spannweite von 100 cm erreichen und an zwei Seiten aufgelagert werden. Das Baumaterial beschränkte sich auf hohle Nudelstäbe (Macaroni), welche mit feinem Draht mittels Knoten zu einem Fachwerk verbunden wurden – es war kein Klebstoff erlaubt. Die Konstruktion sollte nach Fertigstellung mindestens eine Zusatzbelastung von 1 kg aushalten, allerdings sollte der Materialverbrauch möglichst gering gehalten werden. Entscheidend für die Beurteilung der „Brücke“ war die Belastbarkeit im Verhältnis zum Gewicht der Konstruktion.
Ablauf:
- Bau der „Brücke“ aus Nudeln und Draht (nach „Freigabe“ der Konstruktions-Skizze)
- Protokoll zur Konstruktion: Verbaute Menge an Nudeln und Draht, Gewicht, etc.
- Belastungsversuch zur Haltbarkeit:
Ein Becher wurde mittig an einem Knotenpunkt der Konstruktion angebunden und langsam mit Wasser aufgefüllt. Hält das Tragwerk dem Mindestgewicht von 1 kg stand? Ab welchem Gewicht zerbricht es? - Dokumentation der „Brücke“ und des Belastungstests.
Preisverleihung:
Am Ende der Unterrichtssequenz wurden alle Modelle gewogen und schrittweise bis zum Bruch der Konstruktion belastet. Gemäß Ausschreibung wurden die Sieger nach dem Quotienten aus Belastbarkeit und Gewicht (je in Gramm) ermittelt – je größer die Verhältniszahl, desto effizienter die Konstruktion. Ausgelobt wurden drei Preise in Rangfolge und eine gleichberechtigte Anerkennung für besondere Kreativität und Ästhetik. Am Ende des Schuljahres fand dann bei einer Präsentationsveranstaltung aller Arbeiten in der Aula der Europa-Berufsschule die Preisverleihung statt. Hierbei überreichte die Schulleiterin Frau Auer-Bertelshofer die Urkunden und Preise an die erfolgreichen Teilnehmer.
Thomas Gleissner, Stefan Reger
Masterplan
Masterplan
Modellbauwettbewerb der 10. Bauzeichner-Klassen:
„Würfelmodul im Masterplan“
Stadtentwicklungen basieren oft auf Grundlage von Masterplänen. Hier werden Stadtteile in rasterähnliche Erschließungsstrukturen gegliedert, in denen dann Module, also die bebaubaren Parzellen, entstehen. Diese sind meist sehr einfach und „rational“ aufgebaut, die Poesie entsteht erst in der räumlichen Wahrnehmung der einzelnen Parzellen und ihrer Ausformung im Detail.
Aufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler der 10. Bauzeichner-Klassen gestalteten im Rahmen des Modellbau-Unterrichtes eine Bauparzelle im Masterplan einer Stadt. Auf Basis eines Holzwürfels und seiner Vervielfachung sollte ein 3-dimensionales „Räumliches Muster“ entstehen. Durch die Komposition der kleinen Würfel (2 cm Kantenlänge) sollte ein großer Würfel erkennbar werden, welcher die maximale Ausformung von 4 x 4 x 4 Einzelwürfeln in Breite, Tiefe und Höhe besitzt. Durch das „geschickte Weglassen“ und Gruppieren der kleinen Würfel entstehen Öffnungen, Durchgänge, Brücken, Treppungen, Tore, Höfe usw., welche dem Bebauungsblock (Modul) eine räumliche Idee und einen eigenen Charakter verleihen. Ein einzelner Würfel ist farbig. Dieser sollte gekonnt gesetzt werden, um das Auge des Betrachters zu lenken. Das Modul kann einen Wohnblock, ein Einkaufszentrum, ein Hotel, einen Bürokomplex, ein Museum, eine Passage o. Ä. darstellen. Wichtig waren eine erkennbare Gliederung und eine angestrebte räumliche Erlebbarkeit. Vorstellungskraft und Kreativität waren gefragt!
Wettbewerb und Preisverleihung:
Nach dem Muster eines Architektenwettbewerbes bewerteten alle Schüler ihre eigenen Arbeiten aus den 45 Teilnehmern. Alle Modelle wurden mit Tarnzahlen anonymisiert, damit keine Rückschlüsse auf den jeweiligen Urheber möglich waren. Ausgelobt wurden 5 Preise in Rangfolge und 5 gleichberechtigte Anerkennungen für besondere Kreativität. Am Ende des Schuljahres fand dann bei einer Präsentationsveranstaltung aller Arbeiten in der Aula der Europa-Berufsschule die Preisverleihung statt. Hierbei überreichte die Schulleiterin Frau Auer-Bertelshofer die Urkunden und Preise an die erfolgreichen Teilnehmer.
Thomas Gleissner, Stefan Reger
Bauhaus
Bauhaus
Plakatgestaltung:
“Das Bauhaus und Künstler der Moderne”
2025/26 feierte das Bauhaus Dessau 100. Geburtstag. Dieses Jubiläum nahmen die beiden 11. Bauzeichner-Klassen zum Anlass, sich näher damit zu beschäftigen.
Das Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet. Diese Kunstschule verband Kunst und Handwerk auf ganz neuartige Weise. Die Ideen des Bauhauses wirken bis heute sowohl in der Architektur als auch in der Kunst und im Design. Deshalb gelten sie als "Wegbereiter der Moderne".
Die Schülerinnen und Schüler sollten ursprünglich nur im Fach Deutsch einen Kurzvortrag über die Geschichte des Bauhauses oder einen Künstler dieser Zeit bzw. der Moderne halten und ein Plakat dazu erstellen. Da dieses Projekt jedoch sehr arbeitsintensiv war und daher mehr Zeit benötigt wurde, als mit einer Deutschstunde pro Woche zur Verfügung stand, wurde noch Unterrichtszeit der Lernfelder, also des fachlichen Unterrichts mit einbezogen.
Nach den Vorträgen wurden die besten Schülerplakate durch eine Abstimmung ermittelt und im Schulhaus ausgestellt.
An dieser Stelle möchte ich mich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement und ihre Kreativität bedanken.
Simone Korb






















