Integration auf Kufen

Schüler erobern das Weidener Eisstadion

Für viele der Jugendlichen war es eine Premiere: Das erste Mal auf schmalen Kufen stehen. Begleitet wurden sie dabei u.a. von ihren Lehrkräften, Frau Dr. Deinlein und Frau Schiedermeier, sowie zahlreichen weiteren engagierten Lehrkräften, die den Schülern wortwörtlich helfend unter die Arme griffen. Das Ziel der Ausflüge war klar: Berührungsängste abbauen und gemeinsam etwas Neues lernen. Während einige Naturtalente bereits nach wenigen Minuten sicher ihre Bahnen zogen, tasteten sich andere vorsichtig an der Bande entlang. 

„Es ist toll zu sehen, wie die Schüler sich gegenseitig unterstützen“, berichtete das Lehrer-Team. Wenn jemand das Gleichgewicht verlor, war sofort eine helfende Hand zur Stelle. In diesen Momenten spielten Sprachbarrieren keine Rolle mehr – ein Lächeln oder ein gemeinsames Lachen über ein missglücktes Bremsmanöver verband die Gruppe mehr als jeder Vokabeltest.

Der Spaß kam dabei definitiv nicht zu kurz. Zwischen Fangenspielen, einer Polonäse und den ersten vorsichtigen Gleitversuchen wurde das Eisstadion zum Ort der Begegnung. Die Schüler lernten nicht nur, wie man sich auf dem Eis bewegt, sondern auch, dass man nach jedem Hinfallen wieder aufsteht – eine wichtige Lektion für das Leben und die Integration.

Am Ende der Termine waren sich alle einig: Dieser Ausflug war ein Highlight im Schulalltag. Ein herzlicher Dank gilt dem Team des Eisstadions Weiden sowie allen Beteiligten, die dieses Projekt ermöglicht haben.